Fuchsiges Rote-Bete-Brot
Das kann wirklich jeder! Brote müssen nicht stundenlang ruhen und mehrmals geknetet werden. Wie das geht? Einfach Zutaten abwiegen, den Teig anrühren, in eine Backform geben, kurz ruhen lassen, backen – fertig! Und gesund ist es auch.
Zutaten
| 75 | g | Rote Bete, gekocht |
| 75 | g | Walnusskerne |
| 300 | g | Weizenvollkornmehl |
| 2 | TL | Backpulver |
| 1 | Pck. | Trockenhefe |
| 1 | TL | Zucker |
| ½ | TL | Salz |
| ¼ | TL | Brotgewürz |
| 1 | TL | Ingwer, gemahlen |
| 350 | ml | Rote-Bete-Saft, lauwarm |
| 4 | EL | Walnussöl (oder anderes Pflanzenöl) |
Benötigt wird noch eine Kastenform, ein wenig Butter oder Margarine, eine Auflaufform, Frischhaltefolie, sauberes Küchentuch.
Zubereitung
Rote Bete klein würfeln.
Walnüsse längs halbieren.
Backform anwärmen, einfetten und warmstellen.
Küchentuch wenn möglich (z.B. auf der Heizung) anwärmen.
Wenn nicht genügend Rote-Bete-Saft vorhanden ist, mit Mineralwasser auffüllen.
In eine große Rührschüssel Mehl einsieben, dann mit Backpulver und Trockenhefe mischen. Zucker, Salz, Brotgewürz und Ingwer mit Rote-Bete-Saft und Öl zur Mehlmischung geben und den Teig mit einem Handrührgerät auf kleinster Stufe mischen, dann auf höchster Stufe etwa 2 Minuten kräftig schlagen.
Rote-Bete-Würfel und Walnusshälften unterheben. Den Teig in die gefettete warme Form füllen. Die Oberfläche mit einem Messer ca. 1 cm tief einschneiden. Die Form mit Frischhaltefolie abdecken und dem angewärmten Küchentuch zudecken. Teig an einem warmen Ort etwa 20 Minuten gehen lassen.
Backofen auf 200°C (390°F), Umluft 180°C (355°F), Gas Stufe 3 vorheizen.
Nach dem Ruhen ein weiteres hitzebeständiges Gefäß (z.B. Auflaufform) mit schon kochendem Wasser auf den Herdboden stellen. Brotteigform (ohne Abdeckungen) auf mittlerer Schiene (2. von unten) ca. 30-35 Minuten backen. Wenn das fuchsige Rote-Bete-Brot fertig ist (Holzstäbchentest) – es aus dem Ofen nehmen, nach etwa 5 Minuten aus der Form lösen und auf einem Küchenrost komplett auskühlen lassen. Zur Deko könnte es mit etwas Mehl bestäubt werden.
In Streifen schneiden und frisch auf den Tisch. Macht sich gut auf Büffets oder als Starter zum Dinner, egal ob mit Butter oder Dip – Brotzeit.
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Sus
8. Jan 2010
Seeehr interessante Farbe! Um das Rezept nachbacken zu dürfen, muß ich allerdings bei uns noch Überzeugungsarbeit leisten.
Liebe Grüße, Sus
Oliver
8. Jan 2010
Autor
@Sus: Überzeugungsarbeit – Ist es die Farbe oder die Rote Bete?
Sus
8. Jan 2010
Beides, aber wohl mehr die Farbe. Rote Bete geht mittlerweile durch. Und im Brot dürfte der Geschmack auch nicht mehr so heftig sein. Ich muß zugeben, die Walnüsse würde ich allerdings auch ersetzen
Aber mit Haselnüssen ist es bestimmt auch optisch und geschmacklich ähnlich gut.
Oliver
8. Jan 2010
Autor
@Sus: Nimm einfach weniger Rote-Bete-Saft. Das Brot schmeckt gar nicht nach Rote Bete, eher nach Walnussbrot – die Rote-Bete-Stückchen sind fast komplett mit dem Brotteig verbacken, machen das Brot aber schön saftig. Es ist so gesund und eignet sich bestens als Beilage, oder zum dippen. Haselnüsse müssten auch gehen – schmeckt dann halt ein wenig anders.