Wie lagert man Plätzchen richtig?

Wie lagert man Plätzchen richtig?

Wer hat sie nicht zu Hause, die meistens mit viel Liebe und Leidenschaft (= Arbeit) selbstgemachten Backwerke zu Weihnachten. Aber wo ist der richtige Platz für die übriggebliebenen Plätzchen? Das Krümelmonster der Sesamstraße weiß immer wo die Kekse lagern. Hier ein paar Tipps wie das Kleingebäck auch in den nächsten Wochen noch genussvoll verzehrt werden kann – Kekse!

Fertig gebackene Plätzchen immer sofort vom Backblech nehmen und auf einem Küchenrost komplett auskühlen lassen. Erst wenn sie völlig abgekühlt sind, können sie zur Aufbewahrung verpackt werden. Auch Glasuren und Verzierungen völlig erkalten und trocknen lassen.

Grundsätzlich müssen Plätzchen kühl und trocken, aber nicht unbedingt luftdicht, aufbewahrt werden. Hermetisch abschließende Plastikdosen (z.B. Tupperware) sind nicht gerade geeignet, außer die Kekse sind schon arg Trocken (z.B. Makronen) und sollen auch so bleiben. Die feuchteren Keksexemplare brauchen eine geringfügige Luftbewegung, sonst schimmeln sie.

Der ultimative Aufbewahrungsbehälter für langfristig gleich bleibend knusprige Plätzchen ist eine gebräuchliche aber gut schließende Keksdose aus Blech. Es können mehrere Sorten Gebäck gleicher Art in einer Dose gelagert werden, zweckmäßigerweise jeweils durch eine Lage Pergamentpapier, Backpapier oder Alufolie getrennt.

Wichtig ist es Gebäcksorten immer getrennt aufzubewahren. Weiche oder gefüllte Kekse nicht mit trockenen (z.B. Spritzgebäck) zusammen lagern. Stark gewürzte Plätzchen separieren.

Das Lagern von Lebkuchen ist mit etwas Aufwand verbunden. Damit Lebkuchen weich bleibt, muss er sowieso zuerst solange in einer offenen Dose (Deckel nur lose aufgelegt) aufbewahrt werden, bis er die gewünschte weiche Konsistenz erreicht hat. Das kann schon mal 1-2 Wochen dauern – je nach Gebäckstärke und Mischung. Die Dose anschließend fest verschließen. Um die erreichte weiche Konsistenz zu halten, kann man ein Stück Mandarinen- oder Orangenschale, oder ein Apfelviertel neben das Gebäck in die Dose legen (nicht wie im Bild auf das Gebäck). Dadurch bekommt der Lebkuchen noch zusätzlich ein fruchtiges Aroma. Aber aufgepasst, die Schale oder Apfel muss alle paar Tage ausgetauscht werden, da es sonst zur Schimmelbildung kommen kann. Lebkuchen (Gewürzkuchen) nicht zusammen mit anderen Kekssorten lagern, da diese dann das Aroma aufnehmen würden.

Übrigens, Plätzchen gehören nicht in den Kühlschrank, außer das Kleingebäck ist gefüllt mit Creme. Solche sollten sowieso schnellstmöglich verzehrt werden – oder eingefroren. Hier eignet sich übrigens die luftdichte Tupperware-Box um im Kühlschrank/Gefrierschrank richtige Lagerung zu bieten.

Einfrieren ist natürlich auch eine Methode. Ebenfalls gilt hier das Trennen von Sorten. Plätzchen einfach bei Zimmertemperatur wieder auftauen. Allerdings sind Eiweißgebäcke und Makronen nicht gefriergeeignet.

Hier endet mein Wissen über die richtige Lagerhaltung von Kleingebäck. Jetzt muss ich einen knabbern… Kekse!!

  • Danke für die tollen Aufbewahrungstipps! :D Zum Glück waren unter meinen diesjährigen Plätzchen keine Lebkuchen dabei, sonst wäre das wohl alles noch komplizierter geworden. Obwohl, die beste Aufbewahrungsmöglichkeit ist eh immer noch der Mund ;) LG, Kathrin

  • Tja, zu spät… wir haben gerade den letzten selbstgemachten Dominostein verzehrt ;) Wir haben immer ziemlich viele Kekse, so dass es immer zuwenig Dosen sind. Daher haben wir irgendwann mal bei Hagen Grote runde Blechdosen mit Glasdeckel gekauft. Die sind stapelbar und man kann gleich sehen, wieviel noch da sind.

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